Wie funktioniert Trockeneisreinigung?
Trockeneis ist gefrorenes Kohlendioxid mit rund minus 79 Grad. Kleine Pellets werden mit Druckluft auf die Oberfläche gestrahlt. Durch den Kälteschock wird Schmutz spröde und platzt ab, das Eis selbst wird beim Aufprall direkt gasförmig.
Übrig bleibt nur der gelöste Schmutz. Es gibt kein Wasser, das in Falze läuft, und kein Strahlmittel, das sich im Fahrzeug verteilt.
Wann setze ich Trockeneis ein?
- Vor jedem neuen Unterbodenschutz, um alten Schutz und Schmutz zu entfernen.
- Für einen ehrlichen Befund vor dem Kauf oder Verkauf eines Fahrzeugs.
- Bei Oldtimern, die schonend gereinigt werden sollen.
- Im Motorraum, siehe Motorraumreinigung.
Vorteile
- Keine Feuchtigkeit, keine Strahlmittelreste.
- Schonend für Gummi, Kabel und Kunststoffteile.
- Legt Rost und Schäden sichtbar frei.
Grenzen, ehrlich gesagt
- Sehr dicker Bitumenschutz braucht Zeit, das wirkt sich auf den Preis aus.
- Trockeneis reinigt, schützt aber nicht. Danach muss ein neuer Schutz folgen.
Was kostet das?
Der Preis richtet sich nach Fahrzeuggröße, Zustand und Aufwand. Die Pakete nach Fahrzeugklasse finden Sie auf der Preisseite. Für ein genaues Angebot schicken Sie mir am besten ein paar Fotos vom Unterboden.
Vorher und nachher
Vorher-Nachher-Fotos aus Tolgas Werkstatt folgen.
Häufige Fragen
Schadet Trockeneis dem Lack oder den Gummis?
Richtig eingesetzt nicht. Der Druck wird an das Material angepasst, Gummi und Kabel bleiben unbeschädigt.
Wie lange dauert die Reinigung?
Das hängt vom Fahrzeug und vom Altschutz ab. Einen Richtwert bekommen Sie nach Fotos vom Unterboden.
Fazit
Trockeneisreinigung ist der erste Schritt jeder Rostschutzbehandlung. Sie macht den Zustand sichtbar und schafft den Untergrund, auf dem neuer Schutz hält.